Im Südosten Deutschlands erhebt sich der Watzmann als höchster Gipfel der Berchtesgadener Alpen. Zu seinen Füßen liegt der Königssee, der bayerische Fjord, in dem sich die steilen Bergflanken nahtlos in die Tiefe fortsetzen.
Der fast 200 Meter tiefe Königssee liegt in einem geologisch sehr alten Grabenbruch. Er hat mehr als 500 Millionen Kubikmeter Inhalt - in Trinkwasserqualität. Der rund sieben Kilometer lange "bayerische Fjord" hat viele kleine Zuflüsse.
Manche Zuflüsse kommen mitten aus dem Fels gesprungen. Je nachdem, zu welcher Jahreszeit man den Königssee und die umliegenden Berge besucht, trifft man auf ganz verschiedene Bewohner.
Artenvielfalt am Königssee: Alpentiere wie der Steinadler leben hier. Nachdem er beinahe ausgerottet war, gibt es wieder fast 50 Brutpaare. Etwa 200 Steinböcke durchstreifen die Gipfel um den Königssee. Erst spät in der Nacht kommt der Alpensalamander aus seinem Versteck, weil dann die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist.