Nach Ansicht des Leipziger Germanistikprofessors und Publizisten Dirk Oschmann wird Ostdeutschland in den Medien noch immer unzureichend und teilweise falsch dargestellt. Zudem würden Strategien gepflegt, die "den Osten diffamieren und ignorieren", sagte Oschmann bei den Medientagen Mitteldeutschland.
Auch "Der Spiegel" "verurteile und beurteile", sagte Oschmann. Dieses Menschenbild sei von großer Verachtung geprägt. Zudem kritisierte er die "Hamburger Morgenpost", die im Zusammenhang mit Rechtsextremismus das Bundesland Sachsen als "Schandfleck" bezeichnete.