Im Wochenschnitt ist das Minus im DAX so groß wie 2022, als Russland in die Ukraine einmarschierte. Der von US-Präsident Donald Trump losgetretene Handelskrieg hat den DAX am Freitag weiter nachgeben lassen. Nachdem China mit hohen Gegenzöllen auf die Zoll-Lawine aus den USA reagierte, konnte sich der Leitindex erst unter der Marke von 20.500 Punkte stabilisieren. Aus dem Handel ging der DAX 4,9 Prozent tiefer bei 20.641,72 Punkten. Der MDAX gab um 5,5 Prozent auf 25.408,54 Zähler nach.
Zeitweise war der DAX am Vormittag um bis zu 5,2 Prozent eingebrochen und hatte mehr als 1.000 Punkte verloren. Hinzu kommt: Heute ist Freitag, der Tag mit der größten Wahrscheinlichkeit für Kursverluste an den Börsen. Ein Treiber ist dabei die Furcht der Anleger vor der handelsfreien Zeit am Wochenende, an der sie auf neue Entwicklungen nicht reagieren können.